Verkaufen
- Privat verkaufen - oder Makler beauftragen?.
- 7 Pluspunkte.
- Kauf-Anfragen.
- Netzwerk.
- Referenzen.
Privat verkaufen
Etliche Immobilien-Verkäufer folgen ihrem ersten Impuls: „Das können wir selber! Ein Inserat aufgeben und dem Interessenten unser Haus zeigen ist doch keine Hexerei. Das Geld für den Makler investieren wir lieber in ein paar zusätzliche Tage am Meer oder in den Bergen.“
Wenn Sie Ihren Verkauf auf diese Art und Weise rasch und sicher über die Bühne bringen, kann es zwei Gründe dafür geben: Entweder Sie hatten Riesenglück, im richtigen Moment den richtigen Interessenten zu finden, oder der Käufer hat sich schnell entschlossen ein Schnäppchen gesichert. In diesem Fall war der Betrag für Ihren Extra-Urlaub schon beim Festsetzen des Verkaufspreises „verschenkt“.
Wer die Zeit hat und meint, ein Exposé erstellen, bei der Zeitung anrufen oder ein paar Leute durchs Haus führen sei durchaus zu bewältigen, mag Recht haben. Jedoch: Wie verläuft die Preisverhandlung? Je länger sich die Suche nach dem Käufer zieht, desto eher ist der Verkäufer in der Regel bereit, beim Preis nachzugeben – ein verhandlungsstarker Kaufinteressent hat dann schnell alle Trümpfe in der Hand. Der geschulte Makler hingegen verhandelt professionell und souverän. Oft spart er dem Verkäufer allein in der Phase der Preisverhandlungen einen höheren Betrag, als seine gesamte Provision ausmacht.
Dazu kommt: Der Abschluss eines Immobiliengeschäfts kann sich als steiniger Weg erweisen. Im Fall des Falles führen falsche Angaben – ob bewusst oder unbewusst – bis zur Rückabwicklung des Kaufvertrags. Als Privat-Verkäufer tragen Sie juristisch und finanziell das komplette Risiko.
Diese Faktoren sind gut zu wissen, bevor Sie sich für den Privatverkauf entscheiden. Möglich ist alles – genau wie beim Lotto. Aber - Hand aufs Herz: Möchten Sie sich wirklich bei einem der größten Privatgeschäfte des Lebens auf Ihr Glück verlassen?
Der Verkaufspreis
Welcher Preis ist zum Zeitpunkt des Verkaufs marktgerecht? Sie gehen aus von Ihren Kosten und nachträglichen Investitionen? Sie ermitteln Vergleichsobjekte? Sie studieren Angebote in Tageszeitungen oder auf Immobilienportalen?
Auf der sicheren Seite bewegen Sie sich, wenn Sie einen Diplom-Sachverständigen hinzu ziehen. Er berechnet anhand aller relevanten Faktoren den aktuellen Marktwert und nennt den realistischen Bestpreis für Ihr Objekt. Kommt mit ihm ein Makler-Auftrag zustande, entstehen durch das Gutachten in der Regel keine Extra-Kosten, sondern es ist in der Makler-Provision.enthalten.
Das Kurz-Gutachten gewährleistet
- Sicherheit: Der Verkäufer läuft nicht Gefahr, den Preis zu hoch oder sogar zu niedrig anzusetzen.
- Überzeugungskraft: Der Käufer akzeptiert leichter den Preis.
- Glaubwürdigkeit: Die Bank gibt dem Käufer eher einen Kredit, wenn das Gutachten eines Dipl. Sachverständigen den Wert des Objekts bestätigt.
- Profit: Für das Kurz-Gutachten eines Einfamilienhauses um € 250.000,- investiert der Verkäufer etwa 500,- Euro. Muss er bei der Preisverhandlung nur 1% weniger nachlassen als ohne Gutachten, hat er schon das Fünffache seiner Investition verdient.
Wahl des Maklers - das Nadelöhr für erfolgreichen Verkauf
Kaum zu glauben, aber wahr: Das deutsche Gewerberecht sieht vor, dass ein Immobilienmakler keine Ausbildung braucht. Wer das Gewerbe beim Landratsamt anmeldet, darf sich “Immobilienmakler” nennen. Dass dies bei Verkäufern wie bei Käufern in vielen Fällen zu Frust, Enttäuschung, Wut und Verzweiflung führt, ist für Kenner des Immobilienmarkts keine Überraschung.
Die Wahl des Maklers ist folglich ein entscheidender Schritt Richtung erfolgreichem Verkauf Ihrer Immobilie. Worauf gilt es, besonders zu achten?
1. Seriosität und Auftritt
• Wie sympathisch ist Ihnen der „Auftritt“ des Maklers?
• Ist das Immobilienbüro im Internet präsent?
• Wie gefällt Ihnen die Homepage?
• Erhalten Sie klare Informationen über das Unternehmen?
• Erkennen Sie persönlichen Nutzen beim Besuch der Homepage?
• Wie sind Immobilien auf der Webseite präsentiert?
• Seit wann besteht das Unternehmen?
• Ist er Mitglied beim Deutschen Immobilien-Verband?
• Gibt es Referenzen?
2. Die Fähigkeiten
Ein Makler mit profunder Sach-, Branchen- und Marktkenntnis, sowie souveränem Handeln
bei Tücken und Fallen gewährleistet Ihnen ein beruhigtes Gefühl. Der Einsatz des
diplomierten Immobilien-Profis macht sich für Sie besonders bezahlt: Durch maximale
Sicherheit und besten Ertrag.
Bevor Sie den Maklervertrag unterzeichnen, finden Sie heraus, ob Ihr Makler…
• ein Grundbuch lesen kann
• den aktuellen Marktwert einer Immobilie ermitteln kann
• den Markt kennt
• Bauschäden erkennt
• Baumängel erkennt
• Renovierungsstau erkennt
• sieht, was geändert werden sollte, um beim Verkauf einen besseren Profit zu erreichen
3. Das Netzwerk: Käufer aus München und ganz Süddeutschland
Die Süddeutsche Immobilienbörse (SIB) ist eine Kooperation von renommierten
Maklerunternehmen aus Bayern mit dem Ziel, ihren Kunden mehr Leistungen anzubieten -
und das zu marktüblichen Provisionssätzen ohne Zusatzkosten. Im SIB-Netzwerk beteiligen
sich mehr als 50 Immobilienmakler an der Käufer-Suche für ihr Objekt. Es liegt auf der
Hand, dass sich diese Marktpräsenz positiv auswirkt: Immobilien-Verkäufer steigern
erheblich ihre Chance auf raschen Verkauf zum marktgerechten Preis.
Der diplomierte Profi garantiert Sicherheit: Er bürgt mit seinem Namen für einen ordnungsgemäßen Geschäftsverlauf und haftet für Ihren hieb- und stichfesten Kaufvertrag.
3 schwerwiegende Irrtümer
Irrtum Nr.1: "Ich nehme den Makler, der mein Objekt zum höchsten Verkaufspreis anbietet."
Etliche Makler versprechen, Ihre Immobilie zum überhöhten Preis zu vermarkten, um den Vermittlungsauftrag zu erhalten.
Fakt ist: Auf den ersten Blick klingt der Versuch verlockend. Unser Rat: Cool bleiben. Ein "falscher Preis" kann Ihr Geschäft von Beginn an zum Scheitern verurteilen. Der seriöse Makler berechnet den aktuellen Marktwert und nennt den realisierbaren Bestpreis. Er nimmt lieber das Risiko in Kauf, einen potenziellen Kunden zu verlieren, als eine Immobilie durch unrealistischen Preis „tot“ zu vermarkten.
Makler mit Glücksritter-Verhalten kosten den Verkäufer meist Zeit, Ärger sowie letztlich eine Stange Geld. Dass der Makler seinen guten Ruf aufs Spiel setzt, ist freilich nur für denjenigen ein Risiko, der einen solchen zu verlieren hat.
Irrtum Nr.2: "Ich unterschreibe keinen Maklervertrag – je mehr Makler mein Objekt anbieten, desto besser."
„Ja, wenn Sie möchten, können Sie mein Objekt gerne ihren Kunden anbieten. Ich hole möglichst viele Makler ins Boot und hoffe, dass dadurch meine Chance steigt, einen Käufer zu finden. Mir ist doch gleich, an welchen Makler der Käufer seine Provision zahlt – die anderen haben eben Pech gehabt.“
Fakt ist: Der Maklervertrag ist nicht mehr und nicht weniger, als ein schriftlicher Auftrag an den Makler. Der Vertrag klärt exakte Zielvorgaben, konsequente Preis- und Vermarktungsstrategien sowie die Art der Betreuung: Vor, während und nach dem Verkauf. Der Vertrag bildet die Basis für Vermarktungsaktivitäten und Investitionen. Der Verkäufer sichert sich einen Ansprechpartner, mit dem er Termine koordinieren und Probleme offen besprechen kann.
Bei mehreren Maklern besteht die Gefahr unterschiedlicher Preise und Konditionen. Diese Praxis führt dazu, dass Interessenten verwirrt und vom Kauf abgeschreckt werden. Wie die Erfahrung zeigt, müssen dadurch Immobilien nach gewisser Zeit erheblich unter ihrem Marktwert verkauft werden. Ebenso kommt es immer wieder vor, dass Verkäufer oder Käufer doppelt und dreifach zur Kasse gebeten werden, weil nicht klar zu ermitteln ist, von welchem Makler der Käufer akquiriert wurde. Konflikte sind programmiert.
Der besondere Bonus des unterschriebenen Vertrags: Mit Maklervertrag ist der Verkäufer rechtlich abgesichert. Im Fall des Falles übernimmt die Haftpflichtversicherung des Maklers alle entstehenden Kosten.
Irrtum Nr.3: "Ich nehme einen Makler, der keine Provision von mir verlangt."
‚Keine Provision‘ hört sich gut an für den Verkäufer. Sein erster Gedanke: „Ich spare Geld“.
Fakt ist: Der Gesetzgeber sagt: „Für den, der mich zahlt, für den muss ich tätig werden.“ Welchen Geschäftspartner wird ein Makler eher vertreten, der nur vom Käufer bezahlt wird...? Und wer möchte einem Makler die Vermarktung seiner Immobilie anvertrauen, der noch nicht einmal in der Lage ist, seine eigene Dienstleistung zu verkaufen?
Wie das Honorar den Anwalt, so verpflichtet die Provision den Makler, zur richtigen Zeit am richtigen Ort 100% im Interesse seines Auftraggebers zu entscheiden und zu handeln. Bei Preisverhandlungen mit mehreren Interessenten macht sich diese Verpflichtung für den Verkäufer besonders bezahlt.
Dazu kommt: Verkäufer-Provision gilt zu 100% als Erfolgshonorar. Der Makler trägt das komplette Risiko des Vermarktungsaufwands. Erwartet ein Verkäufer Bestleistung von seinem Vermarktungspartner, ist er gut beraten, diesem betriebswirtschaftlichen Erfolg in Aussicht zu stellen.



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